Was sich ab Januar 2026 für Beamte ändert
Das Haushaltsgesetz 2025 führt eine wichtige Änderung für Beschäftigte des öffentlichen Dienstes mit Steuerschulden ein: automatische Vorabkontrolle der Gehaltszahlungen vor der Überweisung.
Wie die automatische Kontrolle funktioniert
Wenn eine Behörde ein Gehalt oder Nachzahlungen über 2.500 Euro überweisen muss, prüft sie automatisch beim Steuereinzugsamt, ob der Begünstigte fällige Steuerschulden von mindestens 5.000 Euro hat. Wenn beide Bedingungen gleichzeitig erfüllt sind, kann die Zahlung ausgesetzt werden.
Es ist keine unbegrenzte Pfändung: Die gesetzlichen Pfändungsgrenzen für den Gehaltsbetrag bleiben genau wie bisher.
Wie man die Aussetzung vermeiden kann
Durch Regularisierung der Steuerschulden vor der Zahlung: vollständige Begleichung, Ratenzahlung (die Vollstreckungsmaßnahmen aussetzt) oder Prüfung der Verjährung älterer Schulden. Ein Steuerberater kann die geeignetste Lösung ermitteln.
Diese Regel gilt spezifisch für Behörden. Im privaten Sektor folgt die Gehaltspfändung den ordentlichen Regeln, die einen Gerichtsbeschluss erfordern.